3-Tages-Kurs „Behandlungsfreie Bienenhaltung”

Kosten pro Block: € 250,- / bei Buchung beider Blöcke: € 450,- / Ort: Winden am See  / Anmeldung unter: info@treatmentfree-beekeeping.com

Block I  6. – 8. Juli 2018, 10.00 – 17.30 Uhr

Darwinische Bienenhaltung – natürliche Bienenhaltung Eine primär auf höchstmögliche Produktivität ausgerichtete Haltung erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten. Die Harmonie im Bienenstock ist Voraussetzung für das notwendige Gleichgewicht. Aufbauend auf Seeleys Erkenntnissen werden Möglichkeiten der praktischen Umsetzung gezeigt.

Sensitive Beekeeping – Gefühlvolle Bienenhaltung ohne Furcht und Schleier Der Imker verursacht mit seiner Arbeit am Bienenstock massive Störungen. Mehrere Tage braucht das Volk, um nach einem Eingriff wieder in Gleichklang zu kommen. Die Brutdauer verlängert sich um bis zu zwei Tage, was zu einem weiteren Vermehrungszyklus der Milbe führt. Sensitive Beekeeping bedeutet mit Gespür für die Bienen zu imkern. So können Arbeiten durchgeführt werden, (fast) ohne die Bienen zu stören.

Social Beekeeping – gemeinschaftliche Bienenhaltung bietet die Möglichkeit in einer Gemeinschaft Informationen auszutauschen, Hilfe anzunehmen und zu geben, den Genpool am eigenen Stand zu vergrößern.

Beutenphysik, Beutenklima und Beutenbau Die Behausung muss den Ansprüchen der Bienen genügen und der Imker soll damit umgehen können. Belüftung, Wasserdampfdiffusion, Wärmedämmung, Puffereffekt sind entscheidend für ein gutes Beutenklima.

Geomantische Einflüsse am Stellplatz Woran erkennt man einen guten Standort? Durch Entstörung der Umgebung, Stärkung der Bienen und Schwächung der Milben wird die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts unterstützt.

Der Bien – Verhalten und Triebe  Bestehend aus Drohnen, Arbeiterinnen, Königin und Wachs hat er Urtriebe, die großen Einfluss auf das Gleichgewicht mit der Milbe ausüben. Am Verhalten des Biens lässt sich erkennen, welche imkerlichen Hilfen zur Stärkung der Triebe nötig sind.

Nestduftwärme und ihre Auswirkung auf Milben und Bienen Eine gute Nestduftwärme verkürzt die Brutzeit, wodurch der Reproduktionszyklus der Milben eingeschränkt wird. Mit geeigneten Maßnahmen wird das Entstehen der notwendigen Nestduftwärme gefördert.

Arbeiten mit den Bienen imkern ohne Schutzbekleidung, Rauch als Duftstoff, Naturwabenbau, Nestgeometrie und Wabenbilder, schonende Honigentnahme

Block II  10. – 12. August 2018, Freitag, 13.00 – Sonntag, 15.00 Uhr

Die Bedeutung der Beute für die behandlungsfreie Haltung – ein Tag mit Roland Sachs Vertiefung, Diskussion und praktische Anleitung, Tom’s Tree und andere Beutenkonstruktionen

Social Beekeeping in der Praxis Basisbeuten und kompatible Rähmchen, Forum zum Austausch von Informationen und zur Hilfestellung, Erhöhung des Genpools und Reduzierung von Verlusten

Schwarmimkern Vorgehensweise und Auswirkungen

Apitherapie Bienenprodukte von unbehandelten Völkern: Ernte, Verarbeitung, Anwendung; Räuchern mit Propolis und Heilkräutern; Kuren mit Pollen (Golden Coins); Bienenwachs/Honig-Seifen und -Cremen

Arbeiten mit den Bienen Tom’s Tree: Anleitung zum Bau einer Baumbehausung mit Roland Sachs; Erkennen der Stimmung bei den Völkern; Zufütterung: Herstellung des Bienenfutters nach Thun; Umstellung von Bienen am gleichen und auf einen entfernten Standort; Ameisen und Wachsmotten